Nordfriesland
1. Dezember 2019 | Kommunales Nachhaltigkeitsmanagement

NORDFRIESLAND – Klimachecks gratis

Auf Antrag des Klimabündnisses Nordfriesland aus Kommunen und Unternehmen beschloss der Umweltausschuss des Kreises 100 kostenlose Energiechecks aus dem Kreishaushalt zu finanzieren

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Sabine Drees ist Diplom-Volkswirtin und beim Deutschen Städtetag Referentin für Internationales und globale Nachhaltigkeit. Foto: Tim Bartels
21. November 2019 | Kommunales Nachhaltigkeitsmanagement

SDG-Portal: „Diese Arbeit haben wir den Kommunen abgenommen“

Für Bürgermeister und andere Kommunalvertreter, aber auch für Bürgerinnen und Bürger, die wissen wollen, wo ihre und andere Kommunen mit mehr als 5 000 Einwohnern in puncto Nachhaltigkeit stehen, gibt es jetzt einen tollen Datenservice im Internet:  das SDG-Portal. Es soll dabei helfen, auf dem Weg zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen, den SDGs (Sustainable Development Goals), zu ermitteln, wo der Schuh drückt. Dargestellt und bewertet werden je nach Datenlage bis zu 47 Indikatoren. An der Entwicklung dieser kommunalen Anzeiger beteiligt war Sabine Drees vom Deutschen Städtetag. „Damit erhalten Städte und Gemeinden in Sekundenschnelle einen Nachhaltigkeitsbericht“, sagt die Referentin für Internationale Angelegenheiten.

Interview: Tim Bartels

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Die Turteltaube ist Vogel des Jahres 2020
Die Turteltaube ist Vogel des Jahres 2020. Foto: WildMedia/AdobeStock
2. November 2019 | Bürgerinfo, Naturschutz und Biodiversität

Vogel des Jahres 2020: Turteltaube

Na, ihr Turteltäubchen!“ Diese Ansprache für ein verliebtes Paar kennt jeder. Wohl nur wenigen dürfte aber geläufig sein, dass Turteltauben eine eigene Art darstellen. Doch nicht dieses lebendige Symbol für Glück und Liebe nahmen der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und der Landesbund für Vogelschutz in Bayern zum Anlass, die Turteltaube zum Vogel des Jahres 2020 zu erklären. Vielmehr ist es die ernste Bedrohung dieser Taubenart, gänzlich von der Erde zu verschwinden.

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Die Robinie ist Baum des Jahres 2020.
Die Gewöhnliche Robinie aus Noramerika ist Baum des Jahres 2020: Foto: M.Schuppich/AdobeStock
2. November 2019 | Bürgerinfo, Naturschutz und Biodiversität

Baum des Jahres 2020: Gewöhnliche Robinie

So schwierig und heiß diskutiert war es wohl noch nie: Nach 31 in Europa heimischen Jahresbäumen hat sich das Kuratorium Baum des Jahres 2020 für eine Amerikanerin entschieden, noch dazu für einen „Eindringling“, der in der unrühmlichen Lage ist, selten gewordene nährstoffarme Standorte und deren besondere Artenzusammensetzung zu gefährden. Der Baum des Jahres 2020 ist die Gewöhnliche Robinie.

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Magdeburg
2. November 2019 | Kommunales Nachhaltigkeitsmanagement

MAGDEBURG – Erste Fahrradstraße

Das Projekt ist Teil des Verkehrsentwicklungskonzepts der Stadt Magdeburg und geht auf eine Bürgerbeteiligung 2017 zurück: Bürger aus Stadtfeld entwickelten Vorschläge, die Verkehrssituation in der Goethestraße zu verbessern.

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Das papierlose Büro bleibt eine Illusion. Foto: AdobeStock
25. Oktober 2019 | Bartels Blog

Tucken dunkler schützt das Klima

Das papierlose Büro ist und bleibt eine Illusion. Trotz oder wegen zunehmender Digitalisierung. Wir lesen weiterhin lieber auf Papier, weil wir die Informationen darauf besser „begreifen“. Unser Papierverbrauch verharrt seit Jahren auf konstant hohem Niveau: 240 Kilogramm pro Kopf. Das ist Platz eins unter den G20-Staaten. Und schlimmer noch: Deutschland importiert für seine Papierherstellung am meisten Zellstoff ausgerechnet aus Brasilien.

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Nordfriesland
4. Oktober 2019 | Kommunales Nachhaltigkeitsmanagement

NORDFRIESLAND – Ausbau Nahverkehr

Nach Neuausschreibung der Busverkehre im Kreis Nordfriesland gibt es seit August drei Teilnetze auf dem Festland und zwei Betreiber.

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Der Klimawandel und seine Folgen sind bekannt, aber wie überzeugt man Menschen zum Handeln?
Die Folgen des Klimawandels sind bekannt. Das Problem ist die Kommunikation. Wie überzeugt man Menschen, das eigene Verhalten zu ändern? Foto: blacksalmon/AdobeStock
4. Oktober 2019 | Klimaschutz und Klimaanpassung

Klimawandel: Wie sagen, was ist?

„Irgendwas machen wir falsch.“ Sagt Mojib Latif, der seit 30 Jahren forscht, publiziert und die Politik berät. Seit drei Jahrzehnten warnt der Kieler Geomar-Leiter für Maritime Meteorologie vorm Klimawandel und drängt auf konsequentes Handeln. „Wir haben kein Erkenntnis-, sondern ein Umsetzungsproblem“, konstatiert Latif. Niemand handelt nach bestem Wissen der Klimaforschung. Die könnten ja auch gar nicht richtig kommunizieren, sagt Harald Welzer: „Das haben die ja nie gelernt.“ Der Sozialpsychologe empfiehlt dem Weltklimarat IPCC dringend eine Kommunikationsagentur.

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Abbildung Redakteur Tim Bartels
29. August 2019 | Bartels Blog

Alarmstufe Rot tut Not – Klimanotstand in Kommunen

Klimanotstand in Kommunen ist mehr als bloßer Aktionismus. Es ist ein Signal an die Bürgerinnen und Bürger, denn jeder kann etwas bewegen. Und es ist ein Appell in Richtung Bundespolitik, eine ernstzunehmende Klimapolitik zu betreiben.

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Das Bundesumweltministerium in Berlin
Das Bundesumweltministerium in Berlin. Foto Florian Profitlich, BMUV
2. August 2019 | Kommunales Nachhaltigkeitsmanagement

Vetorecht fürs Bundesumweltministerium

Mehr Macht fürs Bundesumweltministerium – das strebte bereits die Barbara Hendricks als Umweltministerin an und schrieb es in ihr Integriertes Umweltprogramm 2030. Nun hat dieses plausible Ansinnen der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) in seinem aktuellen Papier aufgegriffen und plädiert ebenfalls dafür. Weil die Politik trotz Öko- und Klimakrise zu zögerlich agiere.

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Effizienz braucht Suffizienz, den bewussten Verzicht.
Suffizienz als Lebensstil heißt auch, einfach mal nichts zu tun. Foto: AdobeStock
29. Juli 2019 | Bürgerinfo, Konsum, Abfall und Recycling

Suffizienz: Simplify your life

Um die Welt vor neun Milliarden Menschen zu retten, reicht mehr Energieeffizienz allein nicht aus. Zumal dann nicht, wenn der viel beklagte Rebound-Effekt eintritt, also Effizienzgewinne von Konsumsteigerungen aufgefressen werden. Effizienz braucht demnach auch Suffizienz. Im Fall der Suffizienz wird nach dem rechten Maß gefragt. Gemeint ist damit, nur soviel zu haben, wie es die eigenen Bedürfnisse erfordern.

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Verkehrswende in der Stadt heißt auch Straßen für Radfahrer und Fußgänger.
Links die Realität, rechts die Vision. So sollten unsere Kinder in der Stadt aufwachsen, geht es nach dem VCD. Foto: VCD/Yvonne Hennig
17. Juli 2019 | Mobilität und Verkehr

Verkehrswende: Rückeroberung der Straße

„Wir können uns Straßen heute nur schwer als etwas anderes als Fahrbahn für Autos vorstellen“, sagt Katja Täubert vom Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD). Die Straße ist gefährlich, macht aggressiv und stresst. „Road rage“ eben. Besser, man hält sich fern davon. Dabei sollte der öffentliche Raum doch auch ein Ort zur (aktiven) Entspannung sein, zur Unterhaltung und zum Entdecken.“Mit Füßen und Pedalen – Hol dir deine Stadt zurück!“  nennt der VCD seine Vision einer Rückeroberung der Straße.

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N-Journal beim Deutschen Nachhaltigkeitstag 2018 (Foto: DNP)
11. Juli 2019 | Kommunales Nachhaltigkeitsmanagement

Kommunen für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert

In diesem Jahr wird der Deutsche Nachhaltigkeitspreis für Städte und Gemeinden zum achten Mal vergeben. Bis Mitte Juli reisen die Experten des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu), von ICLEI und des Wuppertal-Instituts für Klima, Umwelt, Energie durch Deutschland, um die nominierten Kommunen zu besuchen und letzte inhaltliche Rückfragen im Vor-Ort-Interview zu klären.

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Das Sofortprogramm Klimaanpassung des BMUV stellt sich neuen Hitzerekorden oder anderen Extremwetter-Situationen.
Das Sofortprogramm Klimaanpassung des BMUV stellt sich neuen Hitzerekorden oder anderen Extremwetter-Situationen. Foto: John Smith/Fotolia
8. Juli 2019 | Bürgerinfo, Klimaschutz und Klimaanpassung

Hitzewelle: Wenn Wetterextreme zur Normalität werden

Lang anhaltende heiße Perioden, sogenannte Hitzewellen, treten seit etwa 30 Jahren in  ungewöhnlicher Häufigkeit in Europa und in Deutschland auf. Die dadurch ausgelösten gesundheitlichen Belastungen können erheblich, mitunter lebensbedrohend sein. Der Sommer 2018 war der extremste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881 und folgt bislang dem heißesten Jahr 2003, das in Europa Zehntausende Menschenleben forderte. Hitzebedingte Mortalität betrifft vor allem ältere Menschen. Ein Ratgeber des Umweltbundesamts (UBA) gibt nun Hinweise für ein angepasstes und individuelles Gesundheitsverhalten bei sommerlicher Hitze.

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Ruhrgebiet
2. Juli 2019 | Kommunales Nachhaltigkeitsmanagement

RUHRGEBIET – Radrevier

Rund 250 Knotenpunkte hat der Regionalverband Ruhr an Sehenswürdigkeiten, Bahnhöfen und Radwegekreuzungen aufgestellt.

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Bundeskanzlerin Merkel wird von RNE-Chefin Thieme auf der Jahrestagung begrüßt. Foto: Domma/RNE
Same procedure as every year: Kanzlerin Merkel wird von RNE-Chefin Thieme begrüßt. Foto: Domma/RNE
6. Juni 2019 | Kommunales Nachhaltigkeitsmanagement

Merkel: „Man muss bei sich zuhause anfangen“

Zum 19. Mal ging die Jahrestagung des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE) über die Bühne. Seit 2001 berät das Gremium die Bundesregierung in Sachen Nachhaltigkeit. Überdies sollen die aktuell fünfzehn Nachhaltigkeitsexperten aus Politik, Wissenschaft und Verbänden den Begriff populär und zum wichtigen öffentlichen Anliegen machen. Tatsächlich ist „Nachhaltigkeit“ in der Zivilgesellschaft mittlerweile wohl angekommen und wird vielerorts verhandelt. Bloß: Die Politik tut sich schwer.

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Wie möglichst umweltschonend waschen?
Wie möglichst umweltschonend waschen? Foto: NoonBusin/AdobeStock
2. Juni 2019 | Bürgerinfo, Konsum, Abfall und Recycling

Umweltschonend waschen und reinigen

Porentief rein sein und frisch duften soll unsere Wäsche. Küche, Geschirr und alle Räume hätten wir gern blitz-blank sauber. Doch das gelingt nicht von allein. Wir verbrauchen zum Waschen in Deutschland pro Jahr 600 000 Tonnen Waschmittel, 220 000 Tonnen Weichspüler und 480 000 Tonnen Reinigungsmittel, davon mehr als die Hälfte fürs Geschirr.

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Fehmarn
2. Juni 2019 | Kommunales Nachhaltigkeitsmanagement

FEHMARN – Beltquerung

Gegen den Planfeststellungsbeschluss klagt der Nabu vorm BVerwG: Der Verband sieht keinen Bedarf für vier Autospuren und zwei Bahngleise.

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Logo des IPBES
Der IPBES-Bericht der UN verrät, wie es um den Zustand der Artenvielfalt in der Welt bestellt ist. Logo: IPBES
2. Juni 2019 | Naturschutz und Biodiversität

Artenvielfalt: IPBES-Bericht 2019

„Es kann nun keiner mehr sagen, wir haben es nicht gewusst.“ Das betont der Agrarwissenschaftler Josef Settele vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ), als er den Globalen Zustandsbericht des UN-Biodiversitätsrates IPBES zunächst in Paris, dann im Bundestag vor etwa 60 Abgeordneten und schließlich ebenfalls in Berlin den Journalisten vorstellt. Es sei im Grunde genommen nichts Neues, was in dem Bericht stehe, so Settele. Man habe „nur“ 15 000 wissenschaftliche Arbeiten ausgewertet und zusammengefasst, wie es um die Artenvielfalt in der Welt bestellt ist. Das Ergebnis ist allerdings erschreckend und alarmierend.

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Mit dem CO2-Rechner lässt sich der persönliche CO2-Fußabdruck ermitteln.
Was ist Ihr persönlicher CO2-Fußabdruck? Foto: AdobeStock
13. Mai 2019 | Bürgerinfo, Klimaschutz und Klimaanpassung

CO2-Fußabdruck: Meine ganz persönliche Klimabilanz

Klimaschutz ist existentiell. Und das Ziel lässt sich für Deutschland sehr genau benennen: Von den derzeit von uns im Schnitt verursachten elf Tonnen CO2 – so die Berechnungen des Weltklimarates, um die Erderwärmung unter zwei Grad zu halten – müssen wir bis 2050 runter auf nur noch eine Tonne pro Person und Jahr! Nur noch eine Tonne CO2! Wie das? Von diesem extrem geringen Wert sollte man sich nicht von vorneherein abschrecken lassen. Es gilt zunächst, überhaupt erst mal ein Klimabewusstsein für sich zu entwickeln und Schritt für Schritt etwas gegen den Klimawandel zu tun. Helfen kann dabei ein CO2Rechner, mit dem man seine persönliche Klimabilanz errechnet.

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Unterelbe
3. Mai 2019 | Kommunales Nachhaltigkeitsmanagement

UNTERELBE – Stint weg

Der Fang von Stint war so gering, dass die Elbfischer die Saison vorzeitig beendeten. Der Kleinfisch hat ökologische Bedeutung fürs Nahrungsnetz der Tideelbe, ihres Ästuars und des Wattenmeeres.

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Es gibt zu wenig Naturwald, um die Biodiversitätsziele zu erreichen.
Es gibt zu wenig Naturwald, um die Biodiversitätsziele zu erreichen. Foto: aksol/AdobeStock
2. Mai 2019 | Naturschutz und Biodiversität

Noch zu wenig Naturwald

Naturwald: Deutschland wird sein Ziel, bis Ende des nächsten Jahres fünf Prozent der Waldfläche sich selbst zu überlassen, nicht erreichen.

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Kaufungen
3. April 2019 | Kommunales Nachhaltigkeitsmanagement

KAUFUNGEN – Charta Energiewende Nordhessen

Den Beitritt zum Leitbild für Klimaschutz und Erneuerbare hat die Gemeindevertretung Kaufungen beschlossen.

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Bioabfall hat ein großes Ressourcenpotenzial, insbesondere für Dünger und Biogas.
Bioabfall hat ein großes Ressourcenpotenzial, insbesondere für Dünger und Biogas. Foto: Robert Ruidl/AdobeStock
3. April 2019 | Bürgerinfo, Konsum, Abfall und Recycling

Bioabfall: Zu kostbar für den Restmüll

Seit 2015 müssen Städte und Gemeinden den Bürgerinnen und Bürgern anbieten, ihren Bioabfall zu trennen. So will es das Kreislaufwirtschaftsgesetz. Es verpflichtet in § 11 Abs. 1 Abfallerzeuger und öffentliche Entsorger dazu, Garten-, Park- und Landschaftspflegeabfälle, aber auch Nahrungs- und Essensreste zu sammeln. Damit muss auch den Haushalten ermöglicht werden, Bioabfälle getrennt von Restmüll und gelber Tonne entsorgen zu können, vorzugsweise durch eine Biotonne vor der Haustür.

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