Auf Antrag des Klimabündnisses Nordfriesland aus Kommunen und Unternehmen beschloss der Umweltausschuss des Kreises 100 kostenlose Energiechecks aus dem Kreishaushalt zu finanzieren

Auf Antrag des Klimabündnisses Nordfriesland aus Kommunen und Unternehmen beschloss der Umweltausschuss des Kreises 100 kostenlose Energiechecks aus dem Kreishaushalt zu finanzieren
Für Bürgermeister und andere Kommunalvertreter, aber auch für Bürgerinnen und Bürger, die wissen wollen, wo ihre und andere Kommunen mit mehr als 5 000 Einwohnern in puncto Nachhaltigkeit stehen, gibt es jetzt einen tollen Datenservice im Internet: das SDG-Portal. Es soll dabei helfen, auf dem Weg zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen, den SDGs (Sustainable Development Goals), zu ermitteln, wo der Schuh drückt. Dargestellt und bewertet werden je nach Datenlage bis zu 47 Indikatoren. An der Entwicklung dieser kommunalen Anzeiger beteiligt war Sabine Drees vom Deutschen Städtetag. „Damit erhalten Städte und Gemeinden in Sekundenschnelle einen Nachhaltigkeitsbericht“, sagt die Referentin für Internationale Angelegenheiten.
Interview: Tim Bartels
Na, ihr Turteltäubchen!“ Diese Ansprache für ein verliebtes Paar kennt jeder. Wohl nur wenigen dürfte aber geläufig sein, dass Turteltauben eine eigene Art darstellen. Doch nicht dieses lebendige Symbol für Glück und Liebe nahmen der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und der Landesbund für Vogelschutz in Bayern zum Anlass, die Turteltaube zum Vogel des Jahres 2020 zu erklären. Vielmehr ist es die ernste Bedrohung dieser Taubenart, gänzlich von der Erde zu verschwinden.
So schwierig und heiß diskutiert war es wohl noch nie: Nach 31 in Europa heimischen Jahresbäumen hat sich das Kuratorium Baum des Jahres 2020 für eine Amerikanerin entschieden, noch dazu für einen „Eindringling“, der in der unrühmlichen Lage ist, selten gewordene nährstoffarme Standorte und deren besondere Artenzusammensetzung zu gefährden. Der Baum des Jahres 2020 ist die Gewöhnliche Robinie.
Das Projekt ist Teil des Verkehrsentwicklungskonzepts der Stadt Magdeburg und geht auf eine Bürgerbeteiligung 2017 zurück: Bürger aus Stadtfeld entwickelten Vorschläge, die Verkehrssituation in der Goethestraße zu verbessern.
Das papierlose Büro ist und bleibt eine Illusion. Trotz oder wegen zunehmender Digitalisierung. Wir lesen weiterhin lieber auf Papier, weil wir die Informationen darauf besser „begreifen“. Unser Papierverbrauch verharrt seit Jahren auf konstant hohem Niveau: 240 Kilogramm pro Kopf. Das ist Platz eins unter den G20-Staaten. Und schlimmer noch: Deutschland importiert für seine Papierherstellung am meisten Zellstoff ausgerechnet aus Brasilien.
Nach Neuausschreibung der Busverkehre im Kreis Nordfriesland gibt es seit August drei Teilnetze auf dem Festland und zwei Betreiber.
„Irgendwas machen wir falsch.“ Sagt Mojib Latif, der seit 30 Jahren forscht, publiziert und die Politik berät. Seit drei Jahrzehnten warnt der Kieler Geomar-
Klimanotstand in Kommunen ist mehr als bloßer Aktionismus. Es ist ein Signal an die Bürgerinnen und Bürger, denn jeder kann etwas bewegen. Und es ist ein Appell in Richtung Bundespolitik, eine ernstzunehmende Klimapolitik zu betreiben.
Mehr Macht fürs Bundesumweltministerium – das strebte bereits die Barbara Hendricks als Umweltministerin an und schrieb es in ihr Integriertes Umweltprogramm 2030. Nun hat dieses plausible Ansinnen der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) in seinem aktuellen Papier aufgegriffen und plädiert ebenfalls dafür. Weil die Politik trotz Öko-
Um die Welt vor neun Milliarden Menschen zu retten, reicht mehr Energieeffizienz allein nicht aus. Zumal dann nicht, wenn der viel beklagte Rebound-Effekt eintritt, also Effizienzgewinne von Konsumsteigerungen aufgefressen werden. Effizienz braucht demnach auch Suffizienz. Im Fall der Suffizienz wird nach dem rechten Maß gefragt. Gemeint ist damit, nur soviel zu haben, wie es die eigenen Bedürfnisse erfordern.
„Wir können uns Straßen heute nur schwer als etwas anderes als Fahrbahn für Autos vorstellen“, sagt Katja Täubert vom Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD). Die Straße ist gefährlich, macht aggressiv und stresst. „Road rage“ eben. Besser, man hält sich fern davon. Dabei sollte der öffentliche Raum doch auch ein Ort zur (aktiven) Entspannung sein, zur Unterhaltung und zum Entdecken.“Mit Füßen und Pedalen – Hol dir deine Stadt zurück!“ nennt der VCD seine Vision einer Rückeroberung der Straße.
In diesem Jahr wird der Deutsche Nachhaltigkeitspreis für Städte und Gemeinden zum achten Mal vergeben. Bis Mitte Juli reisen die Experten des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu), von ICLEI und des Wuppertal-Instituts für Klima, Umwelt, Energie durch Deutschland, um die nominierten Kommunen zu besuchen und letzte inhaltliche Rückfragen im Vor-Ort-Interview zu klären.
Lang anhaltende heiße Perioden, sogenannte Hitzewellen, treten seit etwa 30 Jahren in ungewöhnlicher Häufigkeit in Europa und in Deutschland auf. Die dadurch ausgelösten gesundheitlichen Belastungen können erheblich, mitunter lebensbedrohend sein. Der Sommer 2018 war der extremste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881 und folgt bislang dem heißesten Jahr 2003, das in Europa Zehntausende Menschenleben forderte. Hitzebedingte Mortalität betrifft vor allem ältere Menschen. Ein Ratgeber des Umweltbundesamts (UBA) gibt nun Hinweise für ein angepasstes und individuelles Gesundheitsverhalten bei sommerlicher Hitze.
Rund 250 Knotenpunkte hat der Regionalverband Ruhr an Sehenswürdigkeiten, Bahnhöfen und Radwegekreuzungen aufgestellt.
Zum 19. Mal ging die Jahrestagung des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE) über die Bühne. Seit 2001 berät das Gremium die Bundesregierung in Sachen Nachhaltigkeit. Überdies sollen die aktuell fünfzehn Nachhaltigkeitsexperten aus Politik, Wissenschaft und Verbänden den Begriff populär und zum wichtigen öffentlichen Anliegen machen. Tatsächlich ist „Nachhaltigkeit“ in der Zivilgesellschaft mittlerweile wohl angekommen und wird vielerorts verhandelt. Bloß: Die Politik tut sich schwer.
Porentief rein sein und frisch duften soll unsere Wäsche. Küche, Geschirr und alle Räume hätten wir gern blitz-
Gegen den Planfeststellungsbeschluss klagt der Nabu vorm BVerwG: Der Verband sieht keinen Bedarf für vier Autospuren und zwei Bahngleise.
„Es kann nun keiner mehr sagen, wir haben es nicht gewusst.“ Das betont der Agrarwissenschaftler Josef Settele vom Helmholtz-
Klimaschutz ist existentiell. Und das Ziel lässt sich für Deutschland sehr genau benennen: Von den derzeit von uns im Schnitt verursachten elf Tonnen CO2 – so die Berechnungen des Weltklimarates, um die Erderwärmung unter zwei Grad zu halten – müssen wir bis 2050 runter auf nur noch eine Tonne pro Person und Jahr! Nur noch eine Tonne CO2! Wie das? Von diesem extrem geringen Wert sollte man sich nicht von vorneherein abschrecken lassen. Es gilt zunächst, überhaupt erst mal ein Klimabewusstsein für sich zu entwickeln und Schritt für Schritt etwas gegen den Klimawandel zu tun. Helfen kann dabei ein CO2–
Der Fang von Stint war so gering, dass die Elbfischer die Saison vorzeitig beendeten. Der Kleinfisch hat ökologische Bedeutung fürs Nahrungsnetz der Tideelbe, ihres Ästuars und des Wattenmeeres.
Naturwald: Deutschland wird sein Ziel, bis Ende des nächsten Jahres fünf Prozent der Waldfläche sich selbst zu überlassen, nicht erreichen.
Den Beitritt zum Leitbild für Klimaschutz und Erneuerbare hat die Gemeindevertretung Kaufungen beschlossen.
Seit 2015 müssen Städte und Gemeinden den Bürgerinnen und Bürgern anbieten, ihren Bioabfall zu trennen. So will es das Kreislaufwirtschaftsgesetz. Es verpflichtet in § 11 Abs. 1 Abfallerzeuger und öffentliche Entsorger dazu, Garten-