Die UmweltBriefe erscheinen im März u.a. mit folgenden Themen: Biogas hat noch Potenzial, Geothermie in Bayern, kommunale Energiewende und Absatzrückgang bei Bio-Lebensmitteln.

Die UmweltBriefe erscheinen im März u.a. mit folgenden Themen: Biogas hat noch Potenzial, Geothermie in Bayern, kommunale Energiewende und Absatzrückgang bei Bio-Lebensmitteln.
Erstmals hat der Bundestag einen Bürgerrat mit ausgelosten Teilnehmenden aus allen Teilen der Republik, aus allen Alters- und Bildungsschichten quer durch die gesamte Gesellschaft eingesetzt, um sie zur Ernährungspolitik befinden zu lassen. Das Experiment ist geglückt.
Agrarpolitik: Das Rad neu erfinden muss man nicht, wenn es um die Transformation unseres Agrar- und Ernährungssystems geht. Dagegen sind Dieselrabatt und KfZ-Steuerbefreiung für Agrarfahrzeuge, deren angekündigter Wegfall Tausende Landwirte mit ihren Traktoren protestierend nach Berlin trieb, zweifellos klimaschädliche Subventionen. Dass deren Streichung erst jetzt wegen akuten Sparzwangs infolge des Verfassungsgerichtsurteils erlassen wird, ist dem Unwillen der Ampel wie auch zurückliegender Bundesregierungen geschuldet. Das sieht nun auch Grünen-Fraktionschefin Britta Haßelmann so: „Wir haben kein Erkenntnis-, wir haben ein Handlungsdefizit.“
Die UmweltBriefe erscheinen im Februar u.a. mit folgenden Themen: Agrarpolitik hat Handlungsdefizit, Best-Practice Halles Transformationsplan, Bürgerrat zur Ernährungspolitik, Abwärme aus Abwasser und mehr Artenvielfalt in Städten.
Am 23. und 24. April 2024 wird die nächste Fachkonferenz der BMBF-Fördermaßnahmen „Kommunen innovativ“ und „REGION.innovativ – Kreislaufwirtschaft“ in Wuppertal stattfinden.
Wann: 23.-24. April 2024
Beginn: k.A.
Wo: Alte Papierfabrik, Wuppertal
Veranstalter: Begleitvorhaben "KomKomIn", Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
URL: https://kommunen-innovativ.de/fachkonferenz-2024
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) veranstaltet am 13. und 14. März 2024 eine Konferenz mit dem Titel „Stadt-Land-Zukunft – Konferenz Zukunftsstadt 2024″ in der Alten Münze in Berlin. Ziel der Veranstaltung soll es sein, in Workshops und Diskussionsrunden mit Akteuren aus der Wissenschaft, Praxis und Wirtschaft in den Austausch zu kommen
Wann: 13.-14. März 2024
Beginn: k.A.
Wo: Alte Münze, Berlin
Veranstalter: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
URL: https://www.fona.de/de/aktuelles/veranstaltungen/2023/Konferenz_Zukunftsstadt_2024/Index.php
Das Vernetzungstreffen der Agentur für kommunalen Klimaschutz bietet Klimaschutzmanagern und -managerinnen Raum, Kollegen und Kolleginnen und ihre Projekte kennenzulernen, sich gegenseitig zu beraten und eigene Fragen zu diskutieren.
Wann: 6.-7. März 2024
Beginn: ca. 13:00 Uhr
Wo: IntercityHotel Stralsund
Veranstalter: Agentur für kommunalen Klimaschutz
URL: https://www.klimaschutz.de/de/service/veranstaltungen/vernetzungstreffen-fuer-klimaschutzmanager-und-managerinnen
Die spürbare Klimaentwicklung und eine stabile, nachhaltige Energieversorgung sind für Kommunen das Thema der Stunde. Viele Fragen stellen sich neu: Wie können wir schnell und effizient Projekte im Bereich erneuerbare Energien umsetzen? Der Kongress Klimaneutrale Kommunen bietet Möglichkeiten zur Vernetzung und für den fachlichen Austausch.
Wann: 29. Februar - 1. März 2024
Beginn: 10:15 Uhr
Wo: Messe Freiburg
Veranstalter: Conexio-PSE GmbH
URL: https://www.klimaneutrale-kommunen.de/der-kongress/programm
Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – DGNB e.V. veranstaltet am 27. und 28. Februar 2024 zum dritten Mal ihren digitalen Jahreskongress. An den zwei Tagen sind im Wechsel richtungsgebende Impulsvorträge und Themenräumen zu relevanten Aspekten des nachhaltigen Bauens geboten
Wann: 27.-28. Februar 2024
Beginn: 9:30 Uhr
Wo: Online
Veranstalter: DGNB - Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V.
URL: https://www.dgnb.de/de/dgnb-richtig-nutzen/newsroom/presse/artikel/digitaler-dgnb-jahreskongress-2024-zwei-tage-im-zeichen-des-nachhaltigen-bauens
Die Deutschen sind Europameister im Verbrauch von Verpackungen und sogar Weltmeister im Sammeln und Trennen. Aber auch im Recycling? Leider landet der Müll nicht immer in der richtigen Tonne. Die Dualen Systeme klagen zunehmend über „Fehlwürfe“. Ein Drittel des Abfalls in der Gelben Tonne oder im Gelben Sack gehört da gar nicht rein, sondern in den grauen Restmüll. Dieser falsche Anteil ist in Städten noch höher.
Als einen „Tag der großen Freude“ beschrieb Annalena Baerbock das Finale der 28. UN-Klimakonferenz (COP28) in den Vereinigten Arabischen Emiraten: „Diese Klimakonferenz besiegelt de facto das Ende des fossilen Zeitalters.“ Wie das? Was war geschehen?
Die UmweltBriefe enthalten im Januar 2024 u. a. folgende Themen: Bilanz der COP28, Biodiversitätsziele ein Jahr nach dem Weltnaturschutzgipfel, Kreislaufwirtschaft und der anhaltend hohe Ressourcenverbrauch. Energieberater im Interview: Kann Deutschland von Dänemark lernen? u.v.m.
Das beste Fleisch sei Fruchtfleisch, sagen Vegetarier. Das betonen aber auch ErnährungswissenschaftlerInnen und ÄrztInnen. Denn jeden Tag Fleisch und Wurst zu essen, ist weder gesund, noch klimafreundlich – und global gesehen sogar sehr klimaschädlich. Der Klima-Fußabdruck der Schnitzel und Salamis dieser Welt macht rund ein Drittel der gesamten Treibhausgasemissionen der Lebensmittelproduktion aus.
Noch nie schien es so dringlich, umwelt- und klimaschädliche Subventionen, die das Umweltbundesamt auf 65 Mrd. Euro beziffert, nun endlich gegen klimafördernde Staatshilfen zu transformieren: Es fehlen nämlich plötzlich 60 Mrd. Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds, die das Bundesverfassungsgericht für unzulässig erklärt hat.
Die UmweltBriefe enthalten im Dezember u. a. folgende Themen: Klimafond und klimaschädliche Subventionen, Interview mit der Resilienzmanagerin Regensburgs, Länder stoppen neue Straßenverkehrsordnung, Bürgerenergiegenossenschaften und Stadtwerke, klimafreundliche Ernährung u.v.m.
Die Wolfspopulation in Deutschland wächst – und auch die Zahl gerissener Weidetiere. Um die damit
einhergehenden finanziellen, aber auch emotionalen Schäden betroffener Nutztierhalter wieder gutzumachen, hat Umweltministerin Steffi Lemke jetzt einen Vorschlag an die Länder unterbreitet: Überwindet der Wolf einen Herdenschutzzaun, darf er innerhalb von 21 Tagen im Umkreis von einem Kilometer um den Ort des ersten Risses erlegt werden – ohne dass ein genetischer Test vorliegen muss.
Kiebitz, Rauchschwalbe, Rebhuhn, Steinkauz und Wespenbussard standen dieses Mal zur Wahl. Von den knapp 120000 abgegebenen Stimmen entschieden sich 33 289 oder 27,8 Prozent für Vanellus vanellus. Der Kiebitz bekam 2021 sogar 43 227 Befürworter, doch mehr Sympathie genossen damals Rauchschwalbe und Rotkehlchen. Anno 1996 hatte der NABU den bedrohten Wiesenbrüter bereits zum Jahresvogel auserkoren.
Die UmweltBriefe enthalten im November u. a. folgende Themen: Wolfspopulation in Deutschland und Herdenschutz, Münsters Weg zur Klimaneutralität, die Versiegelung und damit einhergehende Hitze als Herausforderungen der Stadtplanung in München, die Biodiversitätskrise und Artenschutz, das neue Kompetenzzentrum für natürlichen Klimaschutz.
Sonnenstrom vom eigenen Dach – das verspricht Unabhängigkeit von Energielieferanten und schwankenden Tarifen sowie ein gutes Klimagewissen. Und das Beste: Vieles ist in der Vergangenheit teurer geworden, doch für Photovoltaik-Anlagen gilt das nicht. Die Preise für die Module fallen.
„In Zukunft wird Hannovers Zentrum nahezu autofrei sein.“ So heißt es aus der Pressemeldung der niedersächsischen Landeshauptstadt. Seit seiner Ernennung zu Hannovers Oberbürgermeister im November 2019 hat der Grüne Belit Onay die autofreie Innenstadt zum Schwerpunkt seiner Politik gemacht. Nun hat er geliefert und ein Mobilitätskonzept vorgelegt.
Im Handel sollen künftig deutlich weniger Lebensmittel in der Tonne landen. Das hat die Bundesregierung mit 14 Unternehmen des deutschen Groß- und Einzelhandels vereinbart: Beide Seiten unterzeichneten dazu einen „Pakt gegen Lebensmittelverschwendung“. Die Unternehmen verpflichten sich darin auf „messbare Reduzierungsziele“. Dazu zählt u.a., die Lebensmittelabfälle bis 2025 um 30 Prozent und bis 2030 um 50 Prozent im Vergleich zu einem selbstgewählten Basisjahr zu reduzieren.
Die UmweltBriefe enthalten im Oktober u. a. folgende Themen: das neue Mobilitätskonzept für Hannovers Innenstadt, Dortmund bilanziert sein Engagement nach dem Berichtsrahmen Nachhaltige Kommune (BNK), Photovoltaik wird wieder günstiger, Bio-Lebensmittel in Kitas und Schulmensen und die Woche der Klimaanpassung.
Die Themen der UmweltBriefe im September sind u.a.: Ist die extreme Hitze die neue Normalität? Welche Hitzeschutzpläne gibt es? Dach- und Fassadenbegrünung als wertvolle Inseln fürs Stadtklima, z. B. in München. Artenschwund in deutschen Bächen.
Auch Kommunen mit weniger als 10.000 Einwohnern sollen sich eine Wärmeplanung vornehmen. Bislang galt die Schwelle zur Wärmeplanungs-Pflicht nur für Städte und Gemeinden mit mindestens 10.000 Einwohnern. Damit wären aber laut Schätzungen 9.000 von insgesamt 11.000 Kommunen nicht vom Gesetz erfasst.