Ohne den Ausbau der Windenergie erreichen wir die Klimaschutzziele nicht. Dieser ist jedoch massiv eingebrochen, nicht selten ist der Schutz insbesondere von Greifvögeln der Grund. Doch Windkraft und Artenschutz – beides muss klappen!

Ohne den Ausbau der Windenergie erreichen wir die Klimaschutzziele nicht. Dieser ist jedoch massiv eingebrochen, nicht selten ist der Schutz insbesondere von Greifvögeln der Grund. Doch Windkraft und Artenschutz – beides muss klappen!
Das Thema Nachhaltigkeit gewinnt im Kontext des Onlinemarketings an Dynamik. Es bietet Unternehmen, die dafür Zeit und Geld investieren, die Möglichkeit, sich neu am Markt zu positionieren. Dabei sind Nachhaltigkeit und die geeignete Übermittlung nachhaltiger Aspekte kein branchenspezifisches Thema, sondern finden sich in nahezu allen Branchen wieder.
Ein 2020 neu gegründetes „Bündnis Bodenwende“ aus Planern, Wissenschaftlern, Architekten sowie Umwelt- und Mieterverbänden hat den Fraktionen im Parlament „Bodenpolitische Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl“ vorgelegt. Das Bündnis fordert eine gänzlich neue kommunale Bodenpolitik.
Rund 600 Krankenhäuser, Altenheime, Schulen und andere soziale Einrichtungen haben im November und Dezember 2020 binnen sechs Wochen fast 100 Millionen Euro zur Klimaanpassung beantragt – nun sind die ersten Schecks aus dem Bundesumweltministerium (BMU) raus.
Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) urteilte Ende April, dass das Klimaschutzgesetz der schwarz-roten Bundesregierung mit den Grundrechten zum Teil unvereinbar ist. Begründung: „Die Vorschriften verschieben hohe Emissionsminderungslasten unumkehrbar auf Zeiträume nach 2030“, teilte das Gericht der Presse mit. „Um diese hohen Lasten abzumildern, hätte der Gesetzgeber zur Wahrung grundrechtlich gesicherter Freiheit Vorkehrungen treffen müssen.“
Nicht nur die Bundesvereinigung gegen Fluglärm, auch Umweltverbände und viele Anwohner verkehrsreicher Straßen und Schienen stellen fest: Dem unerwünschten Lärm wird trotz der bereits 2002 in Kraft getretenen „Umgebungslärmrichtlinie“ der EU noch immer nicht der Stellenwert eingeräumt, der im Sinne eines wirksamen Gesundheitsschutzes erforderlich wäre.
Die städtische Großmarkt Rostock GmbH ist eines der Gründungsunternehmen der Initiative Plastikfreie Stadt, die seit 2019 gegen Einweg unterwegs ist.
Um den Energieverbrauch von Haushaltsgeräten klar zu kennzeichnen, die Energielabels wieder verständlicher zu machen und künftig den Weg für energiesparsamere Produkte zu ebnen, werden die bisherigen Klassen A+++, A++, A+ bis D jetzt wieder ersetzt durch die ursprüngliche Skala von A (geringster Energieverbrauch) bis G (Energieschleuder) ersetzt.
Rund zehn Jahre, nachdem in Fukushima sechs Kernreaktoren von einem Tsunami überschwemmt wurden und es in drei Blöcken zur Kernschmelze kam, erlebt die Atomkraft eine merkwürdige Renaissance in der energiepolitischen Debatte: Können AKW die Welt vor der Klimakrise retten?
Zur immer dringlicher werdenden Anpassung an die Klimakrise haben das Bundesumweltministerin (BMU) und die kommunalen Spitzenverbände kürzlich einen Drei-Punkte-Plan vereinbart. Dieser sieht die Einrichtung eines Beratungszentrums, die Förderung von Anpassungsmanagerinnen und -managern und einen Wettbewerb für kommunale Lösungen vor.
Ein Auto zu besitzen, ist deutlich teurer als viele denken. Dass sich der Umstieg auf klimafreundliche PKW-Alternativen auch finanziell rechnen kann, will ein neuer Service des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) deutlich machen. Dessen Check vergleicht alte und neue Fortbewegungsmittel und deckt die tatsächlichen Kosten neben dem Kaufpreis auf.
465 000 Solarmodule bedecken mehr als 200 ha Ackerland zwischen Weesow und Willmersdorf im Landkreis Barnim. Die Anlage hat eine Nennleistung von 187 MW. Betreiberin EnBW hat rund 100 Mio. Euro in das Projekt investiert, ohne staatliche Förderung, wie der Konzern betont.
Seit 20 Jahren ist die Technik dazu vorhanden, doch erst seit der Corona-Krise kommen Videokonferenzen verstärkt zum Einsatz. Und sie sind mit nur rund 1 kg CO₂-Ausstoß am Laptop, Rechner oder Tablet deutlich klimafreundlicher als Dienstreisen mit Flugzeug, Auto oder Bahn. Doch werden Geschäftsreisende auch nach der Pandemie dabei bleiben?
Gehwege wurden in den Kommunen früher mehr so als Resterampen des Straßenraums behandelt. Erst seit wenigen Jahren werden die Belange der Fußgänger diskutabler – bis hin zum ersten deutschen Fußverkehrsgesetz, das am 28. Januar im Berliner Abgeordnetenhaus verabschiedet wurde. Es ist nun verankert als vierter Baustein im Berliner Mobilitätsgesetz, das seit zweieinhalb Jahren langsam zwar, aber sicher in Bewegung kommt.
Die Stadt Köln meldet für 2020 mehr als 14,2 Millionen Ticks an den zwölf Dauerzählstellen und somit elf Prozent mehr als 2019. Damit haben die Radler einen neuen Rekord aufgestellt.
Zum Tag des Wassers am 22. März: Private Haushalte in Deutschland haben durch ihren sparsamen Trinkwasserverbrauch bereits viel beim Sparen von Wasser erreicht. Durch zunehmenden Austausch alter Haushaltsgeräte mit wassersparenden Armaturen, Waschmaschinen und Geschirrspülern wird der tägliche Wasserbedarf auch noch weiter zurückgehen. Gut so, denn der Klimawandel hat den „Nutzungsdruck auf das Grundwasser“ regional bereits verschärft.
Die Klimakrise betrifft uns alle, und Klimaschutz geht alle an – eine Gemeinschaftsaufgabe, wie es so schön heißt. Aber wie und was kann man wirklich tun, um klimaneutral zu leben? Bringt es überhaupt etwas, wenn wir hier und da mal Energiesparlampen einschrauben oder auf Ökostrom umsteigen? Oder ist Klimaschutz im Alltag zu kompliziert, zu aufwändig und teuer?
Die Überfischung der Meere hat ein dramatisches Ausmaß erreicht. 93 Prozent der weltweiten Fischvorkommen sind überfischt oder bis an die Grenzen befischt. Welche Fische noch guten Gewissens verspeist werden dürfen und welche nicht mehr auf den Teller sollten, erfahren Sie im Fischratgeber des WWF.
Seit Januar 2021 sollen klimaschädliche Brennstoffe von Jahr zu Jahr immer teurer werden. Denn die von Heizöl, Erdgas, Benzin und Diesel verursachten CO2- Emissionen bekommen einen Preis – den CO2-Preis. Der liegt im Jahr 2021 bei 25 Euro pro Tonne CO2 und soll bis 2025 schrittweise auf 55 Euro klettern.
Die Mitgliedstaaten der EU stellen in den kommenden Monaten die Weichen für die gemeinsame Agrar-Politik (GAP) der nächsten sieben Jahre. Es geht um viel: Nicht weniger als eine Agrar-Reform steht zur Debatte. Ihren nationalen Eco-Schemes-Plan muss die Bundesregierung bis Ende dieses Jahres festlegen und der EU-Kommission vorlegen. Die Regeln sollen 2023 in Kraft treten.
Massentierhaltung und Höfesterben, Antibiotika- und Pestizid-Einsatz sowie Sojafutterimporte und Schweinexporte schreiten ungebremst voran. Gründe genug für die Heinrich-Böll-Stiftung, mit einem weiteren „Fleischatlas“ auch 2021 Aufklärungsarbeit zu leisten.
Fünf Jahre nach dem Pariser Klimaabkommen steigen die Konzentrationen von Treibhausgasen in der Atmosphäre zwar weiterhin an, dennoch herrscht mittlerweile wieder so etwas wie „Klima-Optimismus“, dass die Ziele des internationalen Agreements erreichbar seien. Oder ist das Abkommen nur auf dem Papier ein Erfolg?
Auf 1,3 ha des ehemaligen Hauptgüterbahnhofs in Hannover hat die Stadtreinigung zwei ihrer Betriebsstätten im Passivhaus-Standard errichten lassen.
Ist dieses oder jenes Fertigprodukt eigentlich gesund oder nicht? Diese Frage stellt sich im Supermarkt immer wieder neu. Nährwerttabelle und Zutatenliste auf der Verpackung sind selten verständlich. Ab November 2020 ist der Weg frei für ein Farb-