Wie kann Deutschland klimaneutral werden? Zwei Studien darüber erregen derzeit die Gemüter. Die eine, wie man bereits 2035 bei null CO2 ankommen kann, hat das Wuppertal-

Wie kann Deutschland klimaneutral werden? Zwei Studien darüber erregen derzeit die Gemüter. Die eine, wie man bereits 2035 bei null CO2 ankommen kann, hat das Wuppertal-
Die Stechpalme wirkt exotisch, ist aber Europäerin und gilt hierzulande als ein Paradebeispiel für gelebten Artenschutz. Seit 85 Jahren zählt Ilex aquifolium in Deutschland zu den besonders geschützten Arten. Mit Erfolg: Die Bestände haben sich erholt. Nun wurde der immergrüne Laubbaum, der im Unterholz schattiger Wälder oft nur als Strauch gedeiht, zum Baum des Jahres 2021 gekürt.
Klimaneutral, CO2-neutral, sch…egal? Keineswegs. Diese Unterscheidung ist bedeutsam. Es kursiert auch noch ein dritter Begirff, die Treibhausgasneutralität. CO2-Neutralität ist nicht Treibhausgasneutralität. Vielmehr trachtet sie ausschließlich danach, CO2 zur Strecke zu bringen. Dagegen will Treibhausgasneutralität alle klimawirksamen Gase egalisieren. Das ist bis 2050 das explizite Ziel der Bundesregierung.
Der niederländische Konzern Center Parcs plant auf 232 ha in Ribnitz-Dammgarten den Ferienhauspark Pütnitz mit 3 500 Betten, Spaßlandschaft und Marinahafen – benachbart zum EU-
Onlineshopping ist bequem und gerade in der Vorweihnachtszeit beliebt. Mit besonderen Angeboten zum Black Friday oder Cyber Monday gibt der Handel zusätzliche Kaufanreize. Doch, im Internet zu bestellen, zieht enormen Transport- und Verpackungsaufwand nach sich. Bei den meisten Händlern ist das Zurückschicken der bestellten Ware kostenlos möglich – das erhöht aber die Umweltbelastung.
Artensterben und Artenvielfalt bei Kegelrobbe, Dachs, Biber & Co.: Die neue Rote Liste offenbart, welche Säugetiere in Deutschland akut vom Aussterben bedroht sind und bei welchen Arten sich die Population erholt.
Vor der Coronapandemie galt das Lüften in Räumen vor allem dazu, ein behagliches Klima zu schaffen und dem Schimmel vorzubeugen. Die Wohlfühl-
Zum zweiten Mal nach 2016 konnte Oldenburg sich im niedersächsischen Wettbewerb „Klima kommunal“ gegen rund 50 Mitbewerber durchsetzen.
Nur so viel steht schon fest: Der hochradioaktive Abfall in Deutschland wird nicht dauerhaft übertage bewacht, wird nicht im Meer entsorgt (möglicherweise aber drunter) oder im Weltall. Und wird auch nicht in Endlager anderer AKW-Staaten exportiert. Sicher ist, dass Deutschlands Atommüll in den eigenen Grenzen unter die Erde gebracht wird – aber nicht in den Salzstock von Gorleben.
„Das lange Elend: der Kampf um den ÖPNV“, hieß es mal Ende der 90er. Nun kämpfen die Öffis um ihre Fahrgäste, denn die Auslastung nach dem pandemiebedingten Lockdown liegt erst wieder bei 60 -70%. Um sie wieder zurückzuholen, fahren die Verkehrsunternehmen derzeit eine Großkampagne namens #BesserWeiter. Das ist gut gemeint. Aber ist es auch gut gemacht und wirksam?
In seinem Förderprogramm „Kommunale Schiene“ zur Erneuerung von Straßen-
Hundert Motorräder am Tag fahren z.B. am Wochenende durch die Eifel. Die Proteste der Anwohner wegen des Motorradlärms wurden jetzt im Bundesrat verhandelt. Es drohen Fahrverbote. Ein „Runder Tisch“ soll laut Bundesverkehrsministerium die Lösung bringen.
Im Restmüll deutscher Haushalte findet sich nur ein Drittel, das dort auch reingehört. Mehr als ein Viertel sind dagegen Wertstoffe, die noch weiter verwendet werden könnten. Ein halbes Prozent machen Schadstoffe aus, die man zwingend getrennt sammeln muss. Der größte Batzen aber ist Bioabfall. Und der ist für die Restmülltonne viel zu kostbar.
In dem von BMU und BfN mit 5 Mio. Euro unterstützten Projekt werden in fünf Städten in Schleswig-Holstein Lebensräume für blütenbesuchende Insekten entwickelt.
Kennen Sie die Nahrungspyramide? Laut einer Forsa-Umfrage glauben drei Viertel der Deutschen genug über gesunde Ernährung zu wissen. „Gesund zu essen“ gilt vielen als wichtiger als der Geschmack. Doch warum leben die Deutschen dennoch ungesund?
Bäume zu pflanzen gilt als effektive Maßnahme, den Klimawandel zu bremsen. Klar, denn die grünen Blätter nehmen das Kohlendioxid (CO2) auf, nutzen den Kohlenstoff und geben Sauerstoff (O2) frei. Doch: Jeder Baum, den wir erhalten, ist besser, als der Baum, den wir pflanzen.
Zum Beispiel gesalzenes Walnusskrokant mit Mehlwurm oder Parmesanchips mit Buffalowurm: Läuft Ihnen da das Wasser im Mund zusammen? Vermutlich nicht. Eher ekelt es einen. In Deutschland sind Insekten als Nahrungsquelle noch so gut wie unbekannt. Dabei rief die Weltgesundheitsorganisation WHO bereits 2013 dazu auf, die Sechsbeiner kulinarisch mehr zu nutzen, um künftig die Welternährung von rund zehn Milliarden Menschen zu sichern. Könnten also die Krabbeltierchen auch in Deutschland zum Fleisch der Zukunft werden?
Mit dem Elektrofahrrad kann jeder in Zeiten von Corona mobil bleiben. Besonders für die Risikogruppen, also ältere oder gesundheitlich eingeschränkte Menschen, ermöglicht das Pedelec dank Unterstützung durch einen Elektromotor Bewegung an der frischen Luft. Das fördert nicht nur die eigene Fitness und Gesundheit, sondern schont auch die Umwelt.
Private Haus- oder Schrebergärten können artenreiche Wiesen und Weiden im Land zwar nicht ersetzen. Dennoch sind auch unsere Gärten ein wichtiger Wildlebensraum, der ein Netzwerk grüner Inseln für heimische Pflanzen, Insekten und andere Tiere bildet – und damit die Folgen der intensiven Landwirtschaft ein wenig abpuffern hilft.
Das Bedürfnis der Touristen im Nationalpark Hunsrück-Hochwald, Steine als Zeichen ihres Besuchs am Wegesrand aufzutürmen, hat derart überhand genommen, dass Denkmalschützer und Nationalparkamt nun Informationsschilder aufstellen.
Mit der Corona-Pandemie tauchten sie auf – temporäre Radwege. Sogenannte Pop-up-Bikelanes entstanden weltweit in den großen Städten, denn immer mehr Radler brauchen mehr Platz auf der Straße. Doch wie nachhaltig sind diese Radspuren angelegt oder werden sie nach dem Lockdown wieder verschwinden?
Aus einem Bericht der UN-Organisationen UNICEF und ILO geht hervor, dass COVID-19 und die damit einhergehenden Folgen mehr Kinder in ausbeuterische und gefährliche Arbeitsverhältnisse zwingen. Aber gerade in Deutschland tut sich die Politik schwer, verbindliche gesetzliche Rahmenbedingungen in einem Lieferkettengesetz zu formulieren.
Da wir während der Corona-Pandemie wesentlich mehr Zeit in der eigenen Wohnung verbringen, fällt auch mehr Plastikmüll an. Die Folge: Die Abfalltonnen vorm Haus quellen über – was vielleicht zum Nachdenken anregt. Für das Jahr 2020 rechnet die Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft (DGAW) mit 2,26 Millionen Tonnen zusätzlichem Hausmüll – das sind fünf Prozent mehr als 2017.
Bundesentwicklungsminister Gerd Müller hat ein staatliches Siegel für fair produzierte Textilien eingeführt. Es heißt „Grüner Knopf“ und ist das erste gesetzlich geschützte Gütezeichen dieser Art. Doch hält das Verbrauchersiegel, was es verspricht?